Sprachlos – Vom Sound der Kommunikation im digitalen Zeitalter

Fast war sie angesichts der Dominanz stehender und bewegter Bilder in Vergessenheit geraten. Jetzt wird mit zunehmender Sorge über ihre wachsende Verrohung, einseitige Instrumentalisierung und zunehmende Simplifizierung geklagt: gesprochene und geschriebene Sprache im öffentlichen Diskurs.

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Diese Arbeit braucht kein Mensch? – der Kommunikator als Stimmungsmanager

Für erfahrene Praktiker unserer Disziplin ist es keine Neuigkeit: PR-Manager werden dafür bezahlt, sich auch um Dinge zu kümmern, für die keiner zuständig ist. Der Bogen reicht von diffusen Kooperationsanfragen ohne klare Adressaten über in Sütterlin verfasste zahlenmystisch begründete Kundenbeschwerden bis hin zu der mit allerlei Fallstricken versehenen alljährlichen Schicksalsfrage: Wie gestalten wir die Weihnachtskarte? Die Problemstellung reicht aber tiefer. Es gehört zur Berufsbeschreibung des Kommunikationsmanagers Verantwortung zu übernehmen, wo es keine individuelle Verantwortung gibt. Oder glaubt jemand ernsthaft, das öffentliche Ansehen einer Organisation hinge von einer einzelnen Person ab oder ließe sich vom archimedischen Punkt des Kommunikationsmanagements aus beliebig gestalten?

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